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Dienstag, 27. März 2012

27.03.2012 - sonnige gedanken

..ich glaube es ist nicht nur die abhängigkeit vom alkohol, sondern meine generelle Abhängigkeit...die ich auflösen möchte. ich möchte wieder als "unabhängiger" mensch durchs leben gehen. mich nicht selber an dingen oder personen festmachen.das habe ich irgendwie in den letzten jahren ziemlich schleifen lassen. habe auch meine kreativität, die früher viel stärker da war (sei es malen oder schreiben) gar nicht mehr wirklich zugelassen bzw. blockiert. es ist sehr schwer zu beschreiben aber in den letzten tagen sind so viele gedanken in meinem kopf. manchmal etwas verworren aber teilweise sehr sehr klar. immer mehr gehen meine gedanken von der vergangenheit (die ich sowieso nicht ändern kann) in die zukunft. dieses zukunftsbild wird immer klarer und fröhlicher. meine finger fliegen oft nur so übers papier, halten ideen fest, machen notizen....schreiben texte. auch wenn sie momentan noch nicht hier in meinem tagebuch stehen, sind sie handschriftlich (auch das hab ich schon unendlich lange nicht mehr gemacht) bei mir in meiner tasche. die nächsten abende habe ich wieder mehr zeit und dann werden sie den weg hierher finden. vielleicht ist es auch der frühling, der sonnenschein, die laue luft oder das lächeln auf den gesichtern fremder menschen....what ever....ich fühl mich leicht, beschwingt und getragen von meinen gefühlen, gedanken und empfindungen. in den nächsten tagen werde ich auch wieder festhalten wie es mir mit dem alkohol (oder besser gesagt NICHT-alkohol ;-)) geht.....

gitti

Kommentare:

  1. liebe gitti, danke für deine schöpfung hier und dass du mich daran teilhaben lässt. entscheidungen bringen mit sicherheit veränderungen in dein leben, das ist das wesen von entscheidungen. die energien ordnen sich neu um deine entscheidung herum an. märz ist ein guter monat für wichtige entscheidungen, du bist im perfekten fluss. wünsch dir viel freude und liebe

    martin

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    1. danke für dein feedback...ja der märz hat es anscheinend "in" sich...ich fühl mich so stark wie schon lange nicht mehr. zu meiner "schöpfung" hier...ich bin einfach dankbar für jede form von resonanz...es ist mir nicht leichtgefallen den ansatzpunkt zu finden, aber je mehr ich schreibe..je mehr ich lese...desto leichter fällt es mir mit MIR umzugehen...danke

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  2. es ist klasse, dass du den Alkohol jetzt engagiert angehst und ich wünsche dir viel Kraft und Durchhaltevermögen. Das Thema Alk beschäftigt mich selbst gerade sehr, weil eine Arbeitskollegin von mir sehr stark davon betroffen ist und es starke Auswirkungen hatte. Ich ahne nur ganz vage, wie schwierig es ist, davon loszukommen und ferzubleiben.
    Viel Glück, liebe Gitte.
    Herzliche Grüße
    Svenja

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    1. ja liebe svenja...dein blog...und viele andere die ich in der letzten zeit gelesen habe, haben mir den anstoss gegeben..mich zu öffnen und gedanken und gefühle niederzuschreiben...vielen dank für deine lieben wünsche und zeilen
      gitti

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  3. Liebe Gitti, Glückwunsch für deinen Mut, hier zu schreiben und dein Innerstes nach außen zu kehren. Mich interessiert, bist du wirklich alkoholabhängig oder lässt du es dir nur von deinem Partner anreden? Wärest du wirklich abhängig, glaube ich nicht, dass du davon so einfach loskommst.
    Herzliche Grüße
    Notos

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    1. lieber notos,
      danke für deine worte, sie haben (und tun es noch immer) mich sehr zum nachdenken angeregt...ich glaube mittlerweile, dass ich nicht wirklich "abhängig" bin oder war...sonst würde mir der "entzug" viel schwerer fallen...(und ich habe in der letzten zeit sehr viel nachgelesen und reflektiert)ich glaube vielmehr dass ich den alkohol als "mittel zum zweck" verwendet habe..ohne zu nach zu denken...um vieles "auszublenden"...und das wird der nächste schritt für mich sein....zu ergründen ..WARUM..aber step by step...ich glaube dass ich für mich auf dem richtigen weg bin...danke für deine worte
      lg

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  4. Sei nicht so streng mit dir. Das Glas Wein am Abend macht nicht abhängig. Vielleicht bist gerade in so einer Phase und brauchst es. Dann ist das so. Schwerwiegender wäre eine Selbstbestrafung wegen des Glases Weines, ohne zu wissen, was dich dazu bringt, etwas ausblenden zu wollen. Um es mit den Worten von Robert T. Betz zu sagen, „Manches Mal ist es gut, auch den Alkohol zu nehmen.“ Quäle dich nicht wegen des Alkohols, ergründe dein Unwohlsein. Lass dir nichts Ungutes einreden. Vielleicht haben die Mahner ein echtes Alkoholproblem, nicht du.
    Lieben Gruß
    Notos

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    1. Ich wollte sagen, das Glas Wein macht nicht den Alkoholiker, abhängig kann es auf Dauer sicherlich machen.

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